Ätherische Öle - Hunde lieben sie

 

In einem meiner letzten Postings wurde ich von einem Leser übel beschimpft und der Scharlatanerie bezichtigt, weil ich ätherische Öle für Hunde verwende. Der Herr schrieb mir erbost, dass die Hunde ihren Geruchssinn  durch Duftöle verlieren würden. 

Nun, der Herr hat durchaus recht! Synthetische Duftöle sind in der Tat nichts für Hundenasen. Denn durch ihre Bestandteile sind sie wirklich schädlich. Und nicht nur für Hunde! Duftöle haben in der Aromatherapie nicht zu suchen.

 

In der Aromapflege (nicht nur) für Hunde gibt es drei goldene Regeln die immer beachtet werden sollten:

  1. arbeiten Sie ausschließlich mit naturreinen ätherischen Ölen der allerhöchsten Qualität!
  2. verdünnen Sie die Öle  und  
  3. wenden Sie die Öle in sehr geringen Mengen und dafür öfter an.

Vor allem bei den Minis bietet sich die Vernebelung mit einem Diffuser an. Geben Sie Ihrem Hund Rückzugsmöglichkeiten.

Und, auch wichtig: "Fragen" Sie Ihren Hund, ob und welches Öl er möchte! 

Dazu ist es wichtig, dass Sie sich genau überlegen, welches Thema sie mit Ihrem Tier bearbeiten möchten. Machen Sie eine Liste und notieren sie sich ihr Ziel. Wissen sie erstmal worauf es ihnen ankommt, erstellen sie sich eine Auswahlliste von passenden Ölen. Wir Tieraromatologen helfen Ihnen gern dabei. 

Haben sie die passenden Öle gefunden? Fein, denn nun kommt es darauf an, dass sie in einem ruhigen und entspannten Moment ihrem Hund die Öle präsentieren. Dazu stellen sie die verschlossenen (!) Fläschchen auf den Boden und nehmen sie in einiger Entfernung dazu Platz. Wichtig ist, dass sie bewusst Ruhe und Frieden ausstrahlen und keineswegs in eine für ihren Hund bedrohlich wirkende und einengende Körperhaltung verfallen.

Hunde sind von Natur aus sehr neugierig. Beobachten sie ihren Hund. Neugier zeigen die Hunde in dem sie kurz schnüffeln und sich über die Schnauze lecken. Manche Hunde verfallen sogar in eine Trance. Dabei wirken sie fast entrückt und starren vor sich hin. Das bedeutet höchste Zustimmung.  Komplette Ablehnung hingegen zeigen unsere Hunde indem sie reiß aus nehmen und sich in den letzten Winkel verkrümeln. DAS IST GUT! Denn dann braucht der Hund kein ätherisches Öl.

Mitunter braucht ihr Hund viel Zeit um sich zu entscheiden.  Wir Menschen haben gelernt rasch und sofort zu entscheiden und sind es gewohnt, für unsere Hunde Entscheidungen zu treffen. Seien sie geduldig mit ihrem Hund und nehmen sie sich Zeit. 

Wenn die Anwendungsöle feststehen, dann verdünnen sie die kostbaren Substanzen und starten sie die Anwendungen  der niedrigsten Potenz. 

 

 

 

 

             Volumen

Tropfen

10 ml

15 ml

20 ml

30

ml

50

ml

100

ml

3%

6

9

12

18

30

60

2%

4

6

8

12

20

40

1%

2

3

4

6

10

20

0,5%

1

1-2

2

3

5

10

                                             Verdünnungs-Tabelle 

 

Geschafft? Dann kommt jetzt das Beste. Es geht los. 

 

Nehmen sie sich für die Anwendung der Aromapflege ebenso viel Zeit. Suchen sie sich ein stilles Plätzchen, wo nur sie und ihr Hund einander nah sind und beginnen sie behutsam mit der Anwendung. Genießen sie Beide diese Zeit. Sie werden merken wie gut es ihrem Liebling und auch ihnen tut. Denn sie profitieren Beide von der Wirkung.  Sollten sich die bearbeiteten Themen nicht auflösen, könnte es sein, dass ihre Fellnase großen Gefallen an dieser gemeinsamen störungsfreien Zeit mit Ihnen findet ;)

 

Bitte denken Sie daran, dass die Aromapflege keinesfalls den Tierarzt, Diagnostik und Medikamente ersetzen kann. Beziehen Sie ihren Tierarzt mit ein. Gute Tierärzte haben ein Ohr für die Aromatherapie. 

                        

Bildnachweis: Canva

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